Holunderwein Dieter Wiegleb

Edle Tropfen aus Auleben

Herstellung des Holunderweins 

Aus den säurearmen, vitamin- und mineralstoffreichen Beeren des Holunderbusches wird der wohl-
schmeckende Holunderwein in aufwendigen Arbeitsschritten  hergestellt. Die Ernte der Holunderdolden zur rechten Zeit ist die beste Voraussetzung zur Gewinnung eines guten Saftes. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass
die Beeren unbehandelt aus
dem Anbau und der Natur abstammen.
Die Beeren werden maschinell von den Stielen getrennt. Der Winzer nennt dies "Entrappen". Eine Einmaischung und eine zielgerichtete Gärung über mehrere Tage ist erforderlich um eine gute Saftausbeute zu erreichen. Mit einer Presse, welche die kleinen Beerensteinchen nicht zerstört, wird der schwarze Saft gewonnen. Wichtig ist vor allem das anschließende Erhitzen der Flüssigkeit auf über 80° damit die, in der Beere enthaltene Blausäure unschädlich gemacht wird. Sambunigrin ist ein Gift für den menschlichen Körper, welches Übelkeit und Durchfall hervorruft. Unter Zugabe von sehr viel Zucker, Säure und Nährhefe wird der entstandene Sud unter ständiger Kontrolle vergoren. Nach weiteren Behandlungen wie Entschlammung, Separierung und Filterung wird der entstehende Wein zur Reifung in verschiedenen Weintanks gelagert. Erst vor der Flaschenabfüllung werden nach ausführlicher Messung der Oe und des Alkoholgehaltes die verschiedenen Geschmacksrichtungen gebaut. Dies erfordert Geduld, jahrelange Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl. Vor allem auf seinen guten Geschmacksinn verlässt sich der Winzer, der gleichzeitig die Fähigkeiten eines Kellermeisters haben muss.
Der zunehmende Kundenkreis sowie die steigende Nachfrage am Holunderwein machte die Anschaffung von arbeitserleichternden Maschinen und Geräten zur Herstellung und Abfüllung erforderlich. Mit dieser sterilen Arbeitsweise und der gewissenhaften Herstellung des Weines ist eine gleichbleibend gute Qualität der schmackhaften Köstlichkeit gewährleistet.

Abfüllung